ETU Europameisterschaften im Triathlon in Lissabon

Sebastian Körner berichtet für den Harlekin Blog von den Triathlon Europameisterschaften in Lissabon – aber lest selbst:

 

Sehr früh in der Saison fanden dieses Jahr die Europameisterschaften im Triathlon statt. Sowohl auf der Sprint, als auch auf der Kurzdistanz wurden am Wochenende vom 27.05-29.05.2016 die Europameister der Altersklassen, als auch der Profis ermittelt. Während das Wetter am Freitag bei der Sprintdistanz und am Samstag bei den Profis sehr wechselhaft mit Wind, Regen und Sonnenschein war, fing der Sonntag sehr gut an. Die Räder mussten bereits einen Tag vorher (Samstagabend) eingecheckt werden und am Wettkampftag konnte man ab 5:15 Uhr in der Wechselzone seinen „Arbeistplatz“ einrichten. Der Wettkampf fand rund um das ehemalige Expogelände in Lissabon statt. Bei 15 Grad und Windstille konnte die Sonne sich ihren Weg durch die kleinen Wolken bahnen.

Um 6:55 Uhr ging es dann für die Startgruppe M30-M35 & M35-M40 in die Vorbereitungszone. Insgesamt waren wir mit den beiden Startgruppe von über 100 Triathleten die stärkste Startwelle. Pünktlich um 7:25 Uhr erklang das Horn und gab somit den Start frei für die ca. 1,5km lange Schwimmstrecke. Geschwommen wurde in der Form eines „M“, um schließlich nach etwas mehr als 1,6km das Wasser über eine kleine Rampe zu verlassen. Beim Schwimmen konnte ich im großen Feld mitschwingen und am Ende sogar einige Plätze nach vorne gut machen. Kurz vor dem Ende schwammen wir bereits auf die ca.5 Minuten vor uns gestartete Altersklasse auf, sodass sich hier das Feld bereits vermischte. Die Wege waren kurz und versprachen schnelle Wechsel.
Die Radstrecke war eigentlich ganz einfach: Raus aus Lissabon, rauf auf eine Autobahn und wieder zurück; das ganze zwei mal und dann zum Wechsel. So leicht wurde es uns aber nicht gemacht. Bereits beim Briefing am Vortag teilte man uns mit, dass direkt nach der Wechselzone ein ca 1km langes Stück Kopfsteinpflaster mit kleinen Bodenwellen zur Verkehrsberuhigung kommen würde und die Athleten der Sprintdistanz dort vermehrt ihre Radschuhe verloren hatten. Bei uns im Wettkampf lagen zumindest keine Radschuhe dort, sondern nur die Radflaschen einiger Athleten. Später war die Strecke von einigen Brückenüberfahrten, Schlaglöchern, Kreisvehrkehren und einem 1,5km langen Anstieg von bis zu 11,8% gespickt. Dies machte den Radkurs dann doch eher anspruchsvoll. Ebenfalls wie die Schwimmstrecke war auch der Radkurs etwas länger mit ca. 41,5 km. Trotz des kleinen „Berges“ schaffte ich es auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,5 km/h und erreicht nach etwas mehr als 1 Stunde zum zweiten Mal die Wechselzone. Helm absetzen und rein in die Laufschuhe.
Mittlerweile hatten sich die letzten Wolken verflüchtigt und die Sonne schien nun mit etwa 23 Grad auf die Laufstrecke. Es mussten vier Laufrunden absolviert werden, pro Laufrunde durfte man einmal ins Stadion mit dem Zielbogen einlaufen, um dann auf einen mit 3 Wendepunkten gespickten Rundkurs zu laufen. Wer schon mal in Lissabon war hat mit Sicherheit die tollen kleinen Straßen mit seine Kopfsteinpflaster gesehen. Auch auf der Laufstrecke wurde zu 80% auf Kopfsteinpflaster gelaufen. Die Laufstrecke füllte sich mit Athleten, sodass man am Ende den Überblick verlor, wer nun in meiner Altersklasse startete und wer nicht. Immer nur hoffen, dass keiner einen Überholt. Im Stadion und auf der Strecke war die Hölle los. Man wurde von jedem Angefeuert. „Go GB (Great Britain)!“, „Go Germany!“ und beim Einlauf in den Zielkanal tobte die Menge.

Am Ende konnte ich mit der 7. schnellsten Schwimmzeit auf der Radstrecke noch einiges gut machen, sodass ich nach 1:04 Stunden auf dem Rad auf die Laufstrecke gehen konnte (5. schnellster Radsplit) und anschließend 34:33 Minuten für die 10km brauchte. Am Ende landete ich auf dem 6. Platz in der Altersklasse und insgesamt auf dem 22. Platz. Lediglich mit der Radzeit war ich unzufrieden, aber nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf und die Saison hat gerade erst begonnen.

Easy Flossing

Flossing ist eine Weiterentwicklung, der in der Manuellen Lymphdrainagen angewendeten Kurzzugbinden und wird als Zusatztherapie angewendet. Das Easy Flossing soll für mehr Mobilität, weniger Schmerzen, bessere Durchblutung und erhöhte Leistung sorgen.

Beim Flossing unterscheidet man vier verschiedene Latexbänder. Die Bänder sind in ihrer Dicke und Zugfestigkeit von einander zu unterscheiden. Probleme des Gelenks, der Kapsel, der Bänder, der Menisken oder auch der Muskeln können somit angepasst behandelt werden. Weiterhin ist es möglich Verletzungen im akuten und subakuten Stadium zu behandeln.

Wie funktioniert Easy Flossing?

Die Anwendung ist nicht so kompliziert, wie viele andere therapeutische Heilmethoden. Jedoch kann man nicht einfach drauf los binden, da sich die Effekte von der Zugrichtung, Zugstärke und Anlage unterscheiden.
Das Flossingband wird gelenknah mit straffem Zug an Arm oder Bein angebracht. Man beachtet, dass das Band eine große Fläche abdeckt. (Es besteht durchaus die Möglichkeit Brust und Becken zu „Flossen“)
Nach der Anlage können die Therapeuten/innen passive oder assistive Bewegungen ausüben oder lässt die Patienten/innen aktiv in die Bewegung gehen.
Nach maximal drei Minuten wird das Band wieder abgewickelt. Bei den meisten stellt sich ein Gefühl der Besserung ein. Schmerz und Beweglichkeit haben sich verändert.

Was passiert beim Easy Flossing?

Hierzu muss man sagen, dass die Ergebnisse noch nicht auf wissenschaftlichen Studien basieren, sondern auf Erfahrungsberichten.

Das Easy Flossing funktioniert wie ein „Schwamm“. Durch die Kompression entsteht eine druckbasierende Gelenkserweiterung. Entzündungsstoffe und Wasser werden aus der umwickelten Stelle gepresst. Die Blutgefäße verengen sich. Wasserbindende Eiweiße werden gebrochen. Nach Abnahme des Flossingbandes erfolgt die Blutgefäßerweiterung. Das beanspruchte Areal wird stärker durchblutet, Nährstoffe werden besser aufgenommen und mehr Wasser kann gebunden werden, was zu einer stärkeren Belastungsfähigkeit führt.

Eine weitere Wirkungsannahme ist die Zerstörung der sogenannten „Crosslinks“ (hervorgerufen durch Schonhaltung oder Immobilisation). Das Gewebe erfährt unter dem Druck des Bandes eine starke Reizung. Die Gewebsfasern können sich mehr in Belastungsrichtungen anordnen und die Muskelspannung reguliert sich. Aus dem „Chaos“ entsteht eine „Ordnung“ der Fasern, um Bewegungen optimaler zu gewährleisten.

 
Wenden Sie sich an unser Personal bei weiteren Fragen. Wir helfen Ihnen gerne.

4 Wochen Praktikum im Harlekin

Hallo,

mein Name ist Lennard.
Ich war in den letzten vier Wochen Praktikant im Gesundheitszentrum Harlekin.

Als Teil des Teams durfte ich alle Arbeiten erledigen, die anfielen und unter anderem die Physiotherapeuten bei ihrer Arbeit begleiten. Dabei habe ich viel über neue Erkenntnisse aus dem medizinischen Bereich gelernt, die mir auch in meinem Alltag als Sportler sehr helfen werden.

Mir wurde viel Verantwortung beim Betreuen von Patienten anvertraut und ich lernte viele verschiedene Lebensgeschichten kennen. Vom regulären Kunden, der sich fit halten möchte und die nette Atmosphäre auf der Trainingsfläche beim Gesundheitssport genießt, bis zum Kunden, der sich auch vom schweren Schicksalsschlag nicht unterkriegen lässt und mit eisernem Willen an der Rehabilitation arbeitet sind im Gesundheitszentrum alle zu finden.

Trotz verschiedener Möglichkeiten und Maßstäbe, wachsen jedoch alle gleichermaßen im Training oftmals über sich hinaus um ihre Ziele zu erreichen. Es ist schön, zu beobachten, wie ein intensives Training jung und alt dabei ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Ob in den Kursen oder auf der Trainingsfläche konnte ich immer beobachten das Sport und Bewegung die beste Medizin überhaupt sind. Dabei ist der Spaß an der Bewegung allen anzusehen. Patienten, Kunden, Trainern und Therapeuten.

Das Team hat mich total herzlich aufgenommen und die Eingewöhnung viel mir sehr leicht. Ebenso wie die tägliche Arbeit, da alle mit viel Spaß und Leidenschaft bei der Sache waren und Fragen die ich hatte mit viel Geduld und Sachverstand in sehr angenehmer Art und Weise beantwortet haben. Im Gesundheitszentrum Harlekin gehen alle ihrer Leidenschaft nach. So können die Kunden hier in sehr lockerer Atmosphäre ohne Druck dem ihrem Hobby oder der Rehabilitation nachgehen.

Anders als in konventionellen Fitnessstudios gibt es im Gesundheitszentrum neben Geräten zum Aufbau der Muskulatur eine Vielzahl an Möglichkeiten für präventives Training zum Vorbeugen von Verletzungen. Gerade für Sportler ist das natürlich Gold wert. Auch für Menschen, die eher weniger Zeit für sportliche Betätigung haben ist diese Trainingsform nur zu empfehlen, da unter anderem die Stabilisationsmuskulatur oft zu kurz kommt, jedoch von essentieller Bedeutung für verletzungsfreie sportliche Aktivitäten ist.
Ein weiterer Vorteil des Gesundheitszentrums ist die Nähe zu den Physiotherapeuten. Sollte es einmal Sorgen oder Beschwerden geben, ist der nächste Physiotherapeut nicht weiter als 50m entfernt.

Jeder, dem seine Gesundheit wichtig ist, findet beim jungen und dynamischen Team des Gesundheitszentrums Harlekin beste Betreuung und Beratung.
Tragen Sie ihren Körper nicht die ganze Zeit mit sich herum, sondern lassen Sie sich von ihm tragen. Wagen Sie den ersten Schritt, es lohnt sich!

Einfach Caro

Liebe Harlekinblog Leser,

mein Name ist Caro und ich bin seit Mitte Juli die neue duale Studentin im Harlekin Team.

Ursprünglich komme ich aus Berlin-Tempelhof, wo ich auch im Sommer 2014 mein Abitur absolviert habe.

Da Kunst eines meiner Leistungskurse war und ich auch privat gern meine künstlerische Ader auslebe, war mein Wunsch nach der Schulzeit zunächst eine Ausbildung zur Maskenbildnerin zu beginnen.

Doch hielt dieser Wunsch nicht sonderlich lang, da ich nach einigen Recherchen feststellen musste, dass die Studiengebühren für mich nicht aus eigener Tasche bezahlbar wären.

Nach weiteren Wochen reiflicher Überlegung kam mir die Idee, meine zweite Passion, den Sport, zum Beruf zu machen. Ich informierte mich im Internet über Möglichkeiten in dieser Branche zu studieren und stieß zunächst auf Fitnessökonomie.

Um mir ein besseres Bild zum Beruf des Fitnessökonom machen zu können, begann ich ein Praktikum in einem EMS-Studio (Elektrische Muskel Stimulation) mit dualen Studenten im Team, von denen ich einiges über das Studium in Erfahrung bringen konnte.

Mit Beendigung des Praktikums entschied ich mich allerdings schlussendlich für den B.A in Gesundheitsmanagement , da mir die Module des Studiengangs und die beruflichen Perspektiven mehr zusagten.

Nun war es an der Zeit einen geeigneten Betrieb für mich zu finden um das Studium beginnen zu dürfen. Um meinen Horizont zu erweitern suchte ich gezielt auch außerhalb Berlins und stieß dabei auf das Gesundheitszentrum Harlekin.

Schon die Aufmachung der Website weckte mein Interesse, sodass ich schon nach kurzer Überlegung meine Bewerbung absendete.

Gleich am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von der gut gelaunten Katharina Kracht (oder einfach Katha), die mich nach Bremen für eine Gespräch und Probearbeiten für die darauffolgende Woche einlud.

Als ich das erste Mal in das Harlekin kam, war ich positiv überrascht und erstaunt wie locker alle mit mir umgingen und ich gleich in den täglichen Ablauf eingebunden wurde.

Relativ schnell entschloss ich mich bereits innerlich im Falle einer Zusage hier anzufangen. Als dann Katha und der Rest des Teams eine Woche später anriefen, konnte ich meine überschwängliche Freude kaum zurückhalten.

Mittlerweile wohne und arbeite ich bereits knapp zwei Monate in Bremen und habe noch nichts bereut.

Bremen ist eine sehr schöne Stadt und das Viertel, wo ich nun wohne, erinnert mich stark an den Kiez von Berlin.

Das gesamte Harlekin Team hat es mir leicht gemacht hier Fuß zu fassen. Alle haben mich herzlich Willkommen geheißen und unterstützen mich bis heute, wo auch immer ich noch Hilfe benötige.

Das war es fürs Erste von mir liebe Leser,

ein weiterer Eintrag wird folgen, in dem ich euch über neu Erlerntes berichte und allgemein über meine Tätigkeiten hier im Harlekin 🙂

Danke für euer Interesse an meiner Person und bis bald

Caro.

Zwei Wochen China-Schnellprogramm

 Liebe Blogleser,

an dieser Stelle möchte ich gerne ein paar meiner Eindrücke von meiner zweiwöchigen Chinareise mit Euch teilen.

Am 11. Juni ging es los vom kleinen Bremen in Richtung Fernost. Erste Station war Hangzhou, eine Stadt mit mehreren Millionen Einwohnern im Südosten Chinas – knapp 20 Stunden Reisezeit, raus aus dem Flugzeug und Hallo Kulturschock 1. Klasse! Alles bunt, alles laut, alles voll, alles hektisch, alles chinesisch 😀

Schnell merken wir, dass mehrere Europäer auf einem Haufen für die Chinesen scheinbar immer noch eine große Attraktion darstellen. Ganz besonders, wenn diese Europäer groß, blond und blauäugig sind. Eindeutig gewöhnungsbedürftig, genau wie das Wetter:

In Hangzhou setzt im Juni die Regenzeit ein. Die Temperaturen liegen trotzdem so bei 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 80%, tendenziell aber eher so bei 90%! Schwül ist dafür gar kein Ausdruck! Dazu kommt der SMOG. Wer kennt sie nicht? Die Bilder von Chinesen mit Mundschutz im Gesicht. Dort tatsächlich Realität. Klarer blauer Himmel war in den zwei Wochen eher selten zu sehen.

In Hangzhou und Umgebung verbringen wir die erste Woche. Auf dem Plan steht ein Touri-Programm mit Ausflügen zu Teefeldern und Tempelanlagen in den naheliegenden Bergen, in ein Sumpf- und Seengebiet und zu Pagoden. Neben der Altstadt und einem Seidenmarkt hat Hangzhou den „Westlake“ zu bieten. Ein riesiger See mitten in der Stadt. Für uns Europäer ganz hübsch anzusehen, für die Chinesen das absolute Highlight.

Aber egal wo und wann, es war immer voll! Menschen über Menschen, Autos über Autos und nicht zu vergessen die kleinen Mopeds, die zu Hauf überall durch die Gegend düsen. Die Straßenverkehrsordnung wird dabei von allen eher als ein grober Vorschlag gesehen.

Nach einer Woche verlassen wir Hangzhou mit dem Zug Richtung Osten nach Shanghai. Erster Eindruck: nicht nur voll, sondern vor allem hoch!

Verlässt man die Hauptstraßen, auf denen sich die Touristenströme tummeln, erscheint der Unterschied zwischen Arm und Reich hier irgendwie besonders groß. Da läuft man durch eine Straße, in der Strom, fließend Wasser und feste Wände wie der größte Luxus erscheinen und nur ein paar Straßen weiter sieht man die wahnsinnig modernen Hochhäuser der Stadt.

Trotz der kurzen drei Tage haben der Bund, das Pudong Viertel, die Altstadt und die französische Konzession, sowie die große Einkaufsstraße dafür gesorgt, die Stadt beeindruckt wieder zu verlassen.

Von Shanghai aus machen wir uns auf den Weg nach Norden. Die nächste und letzte Station meiner Reise ist Peking. Hier ist es zwar immer noch sehr warm und „SMOGich“, aber bei Weitem nicht mehr so schwül, wie im Süden. Wir beziehen ein Hostel, das mitten im Zentrum der Stadt, dem Qianmen Viertel, liegt. Super Voraussetzung dafür, Peking im Schnelldurchgang zu erkunden. In nicht mal einer viertel Stunde könne wir man am Tiananmen, dem Platz des Himmlischen Friedens, sein. Hier haben sich die Massen an Besuchern tatsächlich ausnahmsweise mal irgendwie verlaufen. Beeindruckend, wie groß und einschüchternd es sich hier anfühlt. Die mächtigen Klötze von kommunistischen Bauten an den Seiten des Platzes und das riesige Mausoleum Maos machen doch tüchtig Eindruck. Verlässt man den Platz des Himmlischen Friedens in Richtung Norden gelangt man in die Verbotene Stadt, vielleicht die Hauptattraktion der Stadt. Hier reihen sich Tempel und Tore und Plätze aneinander und wenn man denn wollte, könnte man hier sicher mehr als einen Tag verbringen.

Außerdem auf dem Plan für die Tage in Peking stehen der alte kaiserliche Sommerpalast, der Himmelstempel, ein Besuch der olympischen Spielstätten der Sommerspiele 2008 und ein Ausflug zur chinesischen Mauer!

Die Tour führt zu einem eher abgelegenen Abschnitt der Mauer, der nur wenig von Touristen besucht wird, so dass unsere 15 Mann große Gruppe die einzige dort war, was alles noch viel beeindruckender machte. Nach einer kurzen Einführung unseres Tourguides am Fuße der Mauer können wir die Mauer selber erklimmen und sogar ursprüngliche Teile sehen, die heutzutage nicht mehr restauriert werden. Im Vergleich zum „Westlake“ in Hangzhou war das mein persönliches Highlight der Reise! Als Abschluss gibt es am letzten Abend vor der Rückreise die klassische Peking Ente.

Die zwei Wochen sind unglaublich schnell vorbei gegangen. Und wenn ich an die vielen Eindrücke und Erlebnisse denke, die ich in dieser kurzen Zeit gemacht habe, habe ich das Gefühl, viel länger dort gewesen zu sein. Es war einfach alles unglaublich beeindruckend und anders als in Europa. Das Essen, die Menschen, die Kultur. Die Städte sind wahnsinnig groß. Und laut. Und dreckig. Umso verblüffender, wie schnell man, wenn man die Stadtgrenzen in dem Chaosverkehr erstmal verlassen hat, in der puren Natur sein kann, Vögel zwitschern und Wasserfälle rauschen hören, alte Tempelanlagen besuchen und scheinbar endlos bewaldete Hügel sehen kann, die einen nicht an den wahnsinnigen chinesischen Stadtalltag denken lassen.

 

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Der Verkehr in Hangzhou

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Altstadt von Hangzhou

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Der BUND in Shanghai

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i_DSC01047 Der alte kaiserliche Sommerpalast

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Die Verbotene Stadt in Peking

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Die chinesische Mauer

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Drachenboot Cup

Am 27. und 28. Juni fand das Drachenbootrennen am Werdersee statt. Jedes Jahr ist dies ein großes Event, doch für das Harlekin war dieses Jahr das erste.

Wir waren schon bei der Anreise begeistert von der Größe dieses Events: Die Wiese vom Badestrand am Werdersee diente den 63 Teams, um Zelte und Pavillons aufzustellen.

Das Harlekin war natürlich auch dabei! Das Team „HAPPY HARLEKIN“ bestand aus über 20 Paddlern. Ganz besonders froh sind wir über die tatkräftige Unterstützung von Freunden, Mitgliedern und Patienten, die unser Team vervollständigten!

Unter der Führung von Captain Blaubär  paddelten alle, was das Zeug hielt und so fuhr sich HAPPY HARLEKIN auf 250m auf Platz 16 und auf 2.000m auf Platz 21.

Ganz nebenbei halfen wir unseren Gegnern, ihre Kriegsverletzungen zu lindern und massierten und tapten jeden, der es nötig hatte.

Das Wochenende war einfach große Klasse! Vielen Dank an die Draggstars Bremen für die tolle Organisation! Es hat uns großen Spaß gemacht und haben uns natürlich schon für das Drachenbootrennen 2016 angemeldet 😉

Ernährung bei Osteoporose

Zur Ernährung bei Osteoporose gibt es eine Vielzahl an Empfehlungen und Richtlinien, die mehr verwirren, als dass sie helfen. Darum haben wir eine kurze Übersicht über die wichtigsten Mineralstoffe und Vitamine zusammengestellt:

Kalzium ist unter anderem für die Mineralisierung der Knochen zuständig. Es kommt vor allem in Milchprodukten, Amaranth, Vollkornbrot grünem Gemüse, Mandeln, Sojabohnen und Mohn vor. Der Tagesbedarf liegt laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bei 1.000-1.200 mg pro Tag.
Wie viel Kalzium steckt wo drin?
In 100 g …
… Hartkäse stecken 1.100-1.300 mg Kalzium
… Milch, Joghurt und Kefir stecken 100-150 mg Kalzium
… Amaranth stecken 200-250 mg Kalzium
… Vollkornbrot stecken 50 mg Kalzium
… Brokkoli stecken 100-150 mg Kalzium
… Grünkohl und Petersilie stecken 200-250 mg Kalzium
… Mandeln stecken 200-250 mg Kalzium
… Sojabohnen stecken 70 mg Kalzium
… Mohn stecken 2.500 mg Kalzium
 
Was passiert beim Mangel?
Der Mangel kann unter anderem zu Muskelkrämpfen, Osteoporosen führen.
 
Was passiert bei Überdosierung?
Die Überdosierung kann zu Verstopfungen, Harnsteinbildung und Verkalkungen in Lunge und Niere führen.
 
 
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitaminen und beeinflusst unter anderem die kalziumabhängigen Reaktionen (Es ist an der Synthese von Osteocalcin beteiligt. Osteocalcin bindet das Kalzium im Knochen). Vitamin K kommt hauptsächlich in grünem Gemüse vor. Die DGE empfiehlt erwachsenen Männern bis zum 51. Lebensjahr 70 und danach 80 µg  pro Tag zu sich zu nehmen und Frauen bis zum 51. Lebensjahr 60 µg  pro Tag und anschließend 65 mg.
Wie viel Vitamin K steckt wo drin?
In 100 g …
… Grünkohl stecken 820 µg
… Schnittlauch stecken 380 µg
… Brokkoli stecken 155 µg
… Rosenkohl stecken 230 µg
… Spinat stecken 300 µg
… Kichererbsen stecken 260 µg
 
Was passiert beim Mangel?
Es kann zum Kalziumverlust kommen und somit steigt die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken.
 
Ist eine Überdosierung möglich?
Eine Überdosierung durch die Nahrung ist nicht möglich.
 
Vitamin D gehört ebenfalls zu den fettlöslichen Vitaminen. Es ist am Kalziumhaushalt beteiligt. Außerdem wirkt Vitamin D bei der Regelung der Knochenmineraldichte und des Knochenstoffwechsel mit. Vitamin D wird hauptsächlich durch Sonneneinstrahlung aufgenommen und zu einem kleinen Teil durch Nahrung. In erster Linie enthalten tierische Lebensmittel Vitamin D. Hauptlieferanten sind Eier, Fisch, Kalb, vollfette Milchprodukte, Avocado und Pilze. Die DGE empfiehlt Erwachsenen 20 µg pro Tag.
 
Wie viel Vitamin D steckt wo drin?
In 100 g …
… Hühnerei stecken 2,9 µg
… in Hering stecken 26 µg
… Räucheraal stecken 25 µg
… Kalbfleisch stecken 3,8 µg
… Butter stecken 1,2 µg
… Sahne stecken 1,1 µg
… Avocado stecken 3,43 µg
… in getrockneten Champignons stecken 24 µg
 
 
Was passiert beim Mangel?
Der Vitamin D-Mangel kann zu Rachitis (Knochenerweichung), Muskelschwäche und Osteoporose führen.
 
Ist eine Überdosierung möglich?
Eine Überdosierung von Vitamin D ist nur durch hochdosierte Nahrungsergänzung möglich.
 
 
Quellen:
Luppa, D. (2014). Studienbrief Ernährung. Saarbrücken: Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.
Nährwertrechner.de
Wikipedia.de

Zwischenfazit zum Entspannungskurs

Der Kurs zur PMR (progressiven Muskelrelaxation) ist sehr gut angelaufen und hat schon viele unserer Mitglieder und Patienten stressfreier durch den Alltag gebracht. Neben dem Hauptthema der progressiven Muskelrelaxation wurden Inhalte von Feldenkrais, aus dem Yoga, der Atemtherapie und zur Körpererfahrung unterrichtet. Der Kurs ist nach §20 SGB V von den Krankenkassen anerkannt. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach und erkundigen Sie sich nach Ihren Möglichkeiten zur Bezuschussung von §20-Kursen!
Da nur der Sommer vor der Tür und die Sonne in die Kleingärten einlädt, verabschiedet sich der Entspannungskurs in die Sommerpause und wird pünktlich zum Herbst wieder zurückkehren!

MyLife Messe Nachbericht

Auch wenn es schon ein bisschen her ist – wir wollen Euch noch einen Abschlussbericht von der MyLife Messe Anfang Mai geben.

Wie war‘s fragt Ihr? Wir hatten eine Menge Spaß und können zufrieden sein!

Wir konnten viel Aufklärung schaffen und einige Informationen an die Messebesucher weitergeben. Sei es zum Thema Tiefenmuskulatur, Faszien oder was „Gesundheitssport“ überhaupt genau ist. Matthias wurde dabei sogar direkt einmal vom Radio interviewt.

Unser Pedalo und das Posturomed, die wir auf unserem Messestand aufgebaut hatten, zogen viele Neugierige an und luden zum Ausprobieren ein. Selbst die Messemaskottchen haben sich auf ihnen versucht. Und wie Ihr vielleicht wisst, unterschätzt man diese kleinen Wackelbretter gerne einmal. Nicht wenige waren erstaunt wie sehr es wackelt. Ausrufe wie „Ui, das ist aber heftig!“ oder „Mensch, das hätte ich gar nicht erwartet! Das sah so einfach aus, aber es ist wirklich schwierig!“ hörte man häufiger. Zum Glück haben wir aber keine Verletzten zu beklagen, wir waren immer rechtzeitig zur Stelle 😉

Auch die Faszienrollen fanden viele Interessenten, so dass an unserem Messestand einige Besucher direkt in den Genuss einer Selbstmassage durch die Rollen kamen und staunten nicht schlecht über deren Wirkung.

Die MyLife Messe und ihre Besucher haben uns viele neue Eindrücke und Erfahrungen beschert und für drei tolle, abwechslungsreiche Tage gesorgt! Danke dafür an alle Beteiligten!

 

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Das Netz der Faszien

Faszien – das ist feines, faseriges Bindegewebe. Jeder von uns hat es, denn jede unserer Muskelfasern ist von ihnen umgeben. Und scheinbar jeder hält momentan große Stücke auf das „Training“ von ihnen. Faszientraining ist seit einigen Monaten der große Trend in der Gesundheits- und Sportbranche. Verklebte, verhärtete oder in einer anderen Art eingeschränkte Faszien, sagt man, können zu allerhand muskulären Beschwerden führen. Und so zählt das Lockern der Faszien als Lösung zahlreicher Rückenschmerzen, Verspannungen und vieler weiterer Bewegungseinschränkungen.

Wissenschaftlich belegt ist die Funktionsverbesserung durch Faszientraining bislang jedoch noch nicht. Das Wort sei einfach gut, sagt der Humanbiologe Robert Schleip von der Uni Ulm. Auch andere Forscher sind von dem aktuellen Hype um das Faszientraining nicht überzeugt. Bei richtigem Training wären Faszien immer dabei, meint Sportwissenschaftler Ingo Froböse. Lest mehr darüber „Woher der Hype um die Faszien kommt“ unter http://www.welt.de/gesundheit/article140742396/Woher-der-Hype-um-die-Faszien-kommt.html.

 

Ihr wollt mehr zum Thema Faszien wissen?

Kommt zur Infoveranstaltung ins Gesundheitszentrum Harlekin. Am 20. Mai um 19 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

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